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Paul Heydel
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Paul Heydel (* 7. Februar 1854 in Dresden; â 15. Oktober 1935 in Dresden-BĂŒhlau) war ein deutscher Maler, Bildnismaler und Illustrator.
Contents
âą Leben
âą Werke (Auswahl)
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Leben
Der Sohn des Kochs und Gastwirts sowie Inhabers des Restaurants SchweizerhĂ€uschen in der Altstadt Dresdenscite-ref-1[1] mit der Konzession fĂŒr Schank- und Speisewirtschaft Alexander Bertram Heydelcite-ref-2[2] und dessen Ehefrau Marie Sophie, geborene DreĂler, besuchte die Kunstakademie in Dresden.cite-ref-3[3] Vor allem gehörte Ludwig Richter zu seinen Lehrern. Als 15-jĂ€hriger SchĂŒler der Akademie der bildenden KĂŒnste zu Dresden beteiligte er sich an einer alljĂ€hrlich stattfindenden Ausstellung unter Schirmherrschaft der Professoren Bary (1813â1875) und Schönherr (1824â1906) sowie des Historienmalers Kriebel (1823â1890) mit einem nach einer Vorlage gezeichneten Kopf.cite-ref-4[4]
An der Berliner Akademiecite-ref-5[5] studierte er Buchgestaltung und Typografie.cite-ref-barbara-6-0[6] Zur Zeit seiner EheschlieĂung mit der aus seiner Geburtsstadt stammenden Anna Weidig im April 1878 ĂŒbte er den Beruf eines Portraitmalers in Dresden aus.cite-ref-7[7]
Er befasste sich als KĂŒnstler hauptsĂ€chlich mit der Aquarell-Malerei und besuchte so genannte Aquarell-Abende in Dresden und nach dem Umzugin die Hauptstadt Berlin auch dort.cite-ref-8[8] Auf dem Dresdner Aquarell-Abend entstanden Studien fĂŒr eine 1881 vom sĂ€chsischen Kunstverein veranstaltete Ausstellung unter seiner Teilnahme sowie weiteren Malern, wie Oskar von Alvensleben, Paul Barthel und Alfred Diethe.cite-ref-9[9]
Im Jahre 1887 entstand sein Aquarell ĂŒber eine gemeinsame Sitzung von malenden KĂŒnstlern auf einem Aquarell-Abend. Eine junge Frau im Ballkleid saĂ in der Malerrunde Modell.cite-ref-13[13]cite-ref-14[14] Im selben Jahr wurde das von ihm geschaffene GemĂ€lde mit dem Titel âAct-Saalâ, auch Akt-Saal, in die stĂ€ndige Ausstellung des Hamburger Kunstvereins aufgenommen.cite-ref-15[15] Zuvor wurde das Aquarell âAkt-Saalâ in der Berliner akademischen Kunst-Ausstellung im Jahr 1887 gezeigt.cite-ref-16[16] Im Katalog JubilĂ€ums-Ausstellung der Akademie der KĂŒnste zu Berlin im Jahre 1887 wurde das Aquarell in Schwarz-WeiĂ abgedruckt.cite-ref-17[17]
Gelegentlich schuf er ĂlgemĂ€lde, z. B. Anfang des 20. Jahrhunderts die Sitzende junge Frau in Tracht.cite-ref-18[18]
Als spezialisierter Geschichtsmaler wurde er im Jahre 1890 im Verzeichnis der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft aufgenommen.cite-ref-19[19] Illustrationen lieferte er fĂŒr Buch- und Zeitschriftenverlage. Dekorative GemĂ€lde malte er zudem fĂŒr preuĂische ReprĂ€sentanten und ihre Bauten.
Er war einer der bedeutenden KĂŒnstler der Majolikamalerei.cite-ref-barfod-20-0[20]
Das Haupt Christi, bildete das zentrale Motiv einer von ihm gestalteten Relief-Lunette aus Cadiner Keramik. Der Christus-Kopf bestand aus 45 einzelnen Fliesen der Majolika-Fabrik in Cadinen.cite-ref-21[21] Das Kunsterzeugnis wurde im ersten Cadiner Verkaufskatalog aus dem FrĂŒhjahr 1907 fĂŒr 450 Goldmark in Berlin angeboten.cite-ref-barfod-20-1[20] Der Christuskopf in Majolika bildete ein AusstellungsstĂŒck der Königlichen Majolika-Werkstatt Cadinen im Jahre 1910 in Berlin.cite-ref-22[22]
Zu seinen Lieblingsfiguren zĂ€hlte die Kindergestalt Putto. Bleistiftzeichnungen von Putten schuf er bereits als 23-jĂ€hriger KĂŒnstler und lieĂ sie von Wilhelm Hoffmann im Lichtdruck veröffentlichen.cite-ref-23[23] In Gestalt einer Putte mit FlĂŒgeln legte er weiter eine motivĂ€hnliche Originalzeichnung 1889 vor, auf der Amor ein Tanzorchester dirigierte.cite-ref-24[24] Im Februar 1897 wies der Jurist, Journalist und Autor Richard Wrede (1869â1932) in seinem Nachschlagewerk Das geistige Berlin bei der AufzĂ€hlung von Heydels Werken auf dessen âPutten-Tanzâ hin.cite-ref-25[25]
Bei seiner KĂŒnstler-Reisen im In- und ins Ausland erhielt er Impulse fĂŒr kĂŒnftige Motive seiner GemĂ€lde. Nach einem Besuch in Schweden entstand das Bild von einer Bewohnerin der historischen Provinz Dalarna unter dem Titel Dalekarlierin. Dieses Aquarell stellte er 1889 der Dresdener akademischen Kunstausstellung zur VerfĂŒgung. Ein weiteres Aquarell von einer Italien-Reise, Die Löwin von San Marco, konnte als Exponat auf der Internationalen Kunst-Ausstellung 1892 in MĂŒnchen betrachtet werden.cite-ref-26[26] Das Bild Felsen vor Capri (50 Ă 72 cm) malte er 1903. Nach einer Frankreich-Reise entstand um 1890 das Aquarell Blick auf Sacre coer, vom Boulevard des Italiens aus gesehen.cite-ref-27[27] Nach Heydels Aufenthalt in der Schweiz brachte 1896 der Verleger Richard Bong (1853â1935) das GemĂ€lde Bad Lenk im Berner Oberland mit dem Wildstrubelgletscher heraus.cite-ref-28[28]
Seine Bilder signierte er mit seinem Vornamen Paul sowie Familiennamen Heydel und gelegentlich mit einer weiteren Bemerkung zur Urheberschaft in Latein: pinx. ZusĂ€tzlich schrieb er links unten im Bild nicht selten seinen aktuellen Wohnort. Besonders bei den Buchillustrationen wendete er als Autor sein Monogramm âP.H.â an.cite-ref-29[29] Auch das Entstehungsjahr fĂŒgte er hĂ€ufig seinen Illustrationen bei, z. B. aus dem Jahre 1883 der Illustration Vom zweiten deutschen Bergmannstag, âPaul Heydel 83â.cite-ref-30[30]
Zu seinen Auftraggebern fĂŒr Illustrationen zĂ€hlten sowohl Buchverlage als auch Zeitschriften wie die Leipziger Gartenlaube und das in Stuttgart herausgegebene Wochenblatt Ăber Land und Meercite-ref-31[31] sowie die Frauenzeitschrift Der Bazar.
Seine frĂŒhen Zeichnungen wurden mit Hilfe des Holzschnittes veröffentlicht wie z. B. die vom Deutschen Feuerwehrtag 1880 in Dresdencite-ref-32[32] und Kettendampfer auf der Elbe bei Dresdencite-ref-33[33] und FĂŒtterung des GiraffenkĂ€lbchens im Zoologischen Garten zu Dresden.cite-ref-34[34] Das italienische Dörfchen in Dresden druckte 1887 das Stuttgarter Wochenblatt als Grafik nach der Originalzeichnung ab.cite-ref-35[35]
Der Maler, Zeichner und Illustrator Adolph von Menzel förderte Heydel.cite-ref-36[36] Heydel zog im September 1886 nach Berlin, um hier zunĂ€chst fĂŒr den Verleger Franz von Lipperheide Illustrationen herzustellen.cite-ref-dresden-37-0[37]
In seinen Originalzeichnungen befasste sich vielfach mit Motiven zu zeitgeschichtlichen Themen im Kaiserreich. So hielt er die VerkĂŒndung des letzten Erlasses von Kaiser Wilhelm I. durch Bismarck in der Reichstagssitzung vom 9. MĂ€rz 1888 in einer Zeichnung fest.cite-ref-38[38]cite-ref-39[39] Im selben Jahr besuchte er den vom Verein Berliner Presse ausgerichteten Presseball und fertigte von der WohltĂ€tigkeitsveranstaltung Zeichnungen an.cite-ref-40[40] Er lieferte zum Aufsatz von Gustav Dahms ĂŒber das âMuseum fĂŒr Naturkunde in Berlinâ detailgetreue Zeichnungen von Situationen in der Reichstagssitzung vom 9. MĂ€rz 1888 und in der und der zoologischen.cite-ref-41[41] FĂŒr einen Artikel des Journalisten Oskar KlauĂmann (1851â1916) zum deutschen Zeitungswesen lieferte er zusammen mit dem Illustrator Fritz Gehrke Abbildungen, darunter den Ablauf im Postzeitungsamt, die Inseratannahme des Berliner Tageblattes, einen Zeitungskiosk am Potsdamer Tor in Berlin.cite-ref-42[42]
Er war vor allem mit GemĂ€lden in Aquarellmalerei, jedoch auch in Tempera, Ăl und Gouache auf Ausstellungen vertreten, insbesondere in Berlin, Dresden, DĂŒsseldorf und MĂŒnchen. WĂ€hrend der 61. âAusstellung der Königlichen Akademie der KĂŒnste zu Berlinâ vom 1. September bis 27. Oktober 1889 wurde das von ihm in Ălfarben auf Leinwand gemalte Bild âPortrait in AllgĂ€uer Trachtâ gezeigt und zum Verkauf angebotencite-ref-43[43], als er in der Berliner BĂŒlowstraĂe 69 wohnte. Auf der GroĂen Berliner Kunst-Ausstellung vom 3. Mai bis 2. September 1894 in einem GebĂ€ude auf dem im Zweiten Weltkrieg zerstörten Landes-Ausstellungs-Park am Lehrter Bahnhofcite-ref-44[44] konnte sein GemĂ€lde Die Parzen besichtigt werden. Das Copyright an diesem GemĂ€ldecite-ref-45[45] besaĂ der von Franz Hanfstaengl gegrĂŒndete und dessen Sohn Edgar (1842â1910) weitergefĂŒhrte Kunstverlag Franz Hanfstaengl in MĂŒnchen.
Im Jahre 1896 wurde Heydel im Allgemeinen KĂŒnstler-Lexikon als Maler und Illustrator bekannt gemacht.cite-ref-46[46] Der Kunsthistoriker Friedrich von Boetticher charakterisierte Heydel differenziert als Portrait- u. Genremaler, Illustrator.
Im Jahre 1902 gehörte Heydel der Jury und Kommission der Deutsch-Nationalen Kunstausstellung in DĂŒsseldorf unter dem Vorsitz von Arthur Kampf an. Dort arbeitete er u. a. mit den Mitgliedern Ludwig Manzel und Max Schlichting zusammen.cite-ref-47[47] Er war zweiter Vorsitzender der Ausstellungskommission der VII. Ausstellung des Verbandes Deutscher Illustratoren im Rahmen der GroĂen Berliner Kunst-Ausstellung 1904 und wirkte neben dem ersten Vorsitzenden Franz Skarbina. UnterstĂŒtzt wurden beide von den Mitgliedern Wilhelm Beckmann, Franz JĂŒttner, Friedrich Kallmorgen, Wilhelm Kuhnert und den SchriftfĂŒhrer Franz MĂŒller-MĂŒnster (1867â1936)cite-ref-48[48], einem Illustrator, Grafiker, Historien- und Genremaler. Zu den Exponaten der VII. Ausstellung des Verbandes Deutscher Illustrationen steuerte Heydel Aquarelle zum Thema Wassersport bei, darunter Vom Wannsee und Stralau.cite-ref-49[49] Bereits 1901 wirkte Heydel als einfaches Kommissions- und Jury-Mitglied der VII. Ausstellung des Verbandes Deutscher Illustratoren.cite-ref-50[50]
An der KĂŒnstlerausstellung im Januar 1905 in Berlin beteiligte er sich mit einer Reihe von Aquarellen aus der Gegend um Schloss Cadinen.cite-ref-51[51] im selben Jahr nutzte er die Gouache-Malerei u. a. fĂŒr die Schaffung des GemĂ€ldes Der Löwe von Syrakus, auch âBabylonischer Löweâ genannt.cite-ref-52[52] Der Löwe wurde bei Ausgrabungen der Deutschen Orient-Gesellschaft in vielen EinzelstĂŒcken geborgen und mit der Aquarell-Malerei vergleichbaren Gouache gemalt. Der schreitende Löwe mit gesenktem Schweif aus der ProzessionsstraĂe wurde sowohl 1909 ein Bild-Motiv in den Veröffentlichungen des Deutschen Verlagshauses Bong & Co., Berlincite-ref-53[53] als auch 1966 in einem von dem Grafiker Klaus Hennig entworfenen Briefmarkensatz der Deutschen Post (DDR).cite-ref-54[54]
Der Autor der Zeitschrift Berliner Architekturwelt Adolf BrĂŒning wies bei der Beschreibung des neuen Wohnhauses fĂŒr den 42-jĂ€hrigen Berliner Kaufmann Herrmann N. Israel (* 17. Juli 1863 in Potsdam)cite-ref-55[55]cite-ref-56[56] und dessen Ehefrau Else Israelcite-ref-57[57], geb. Cohn (1869â1942), daraufhin, dass der Bauherr zur Ausgestaltung eines reprĂ€sentativen Zimmers mehrere GemĂ€lde von Heydel ausgewĂ€hlt hatte, wĂ€hrend der Landschaftsmaler Julius Bodenstein die Wand- und Deckenmalereien gestaltete.cite-ref-58[58]
ZunĂ€chst als Zeichner und Maler tĂ€tig, wurde Heydel im Jahre 1903 nebenbei als Berater der von Wilhelm II. gegrĂŒndeten Majolika- und Terrakotta-WerkstĂ€tten in Cadinen berufen.cite-ref-59[59]
Im April 1907 wurden Cadiner Fliesen in Berlin im Hohenzollern-Kunstgewerbehaus der Besitzer Lehmann & Weber ausgestellt. Einen breiten Raum dieser Ausstellung nahmen die nach EntwĂŒrfen von Heydel gefertigten Majoliken ein.cite-ref-60[60] Zu den ersten Besuchern gehörte der deutsche Kaiser. EntwĂŒrfe von Heydel und waren u. a. als Wandbekleidung fĂŒr ein Kinderheim in Zehlendorf produziert worden.cite-ref-61[61] Als Motive fĂŒr die Majoliken wĂ€hlte er Kinderspiele im Wandel der Jahreszeiten.cite-ref-62[62] Er entwarf fĂŒr die Eingangshalle Villa Kretzschmar des Bankiers Hermann Kretzschmar (* 15. April 1847) und dessen Frau Susanne einen keramischen Wandfries. Dieser wurde von der Cadiner Königlichen Majolika- und Terrakotta-Werkstatt hergestellt.cite-ref-63[63] Eine zweite Ausfertigung des Wandbildes befand sich im U-Bahnhof KlosterstraĂe in Berlin-Mitte.cite-ref-64[64] In der Eingangshalle der Zehlendorfer Villa wurden Kinder bei der Gartenarbeit, darunter die jĂŒngste Tochter Hildegard Kretzschmar, abgebildet.
Als das Kaiserpaar im Herbst 1907 seine Ziegelei- und Majolika-WerkstĂ€tte besuchte, interessierte es sich besonders fĂŒr die Arbeiten von Heydel.cite-ref-65[65]
Die deutsche Presse machte 1908 darauf aufmerksam, dass im Berliner Atelier Heydels eine WerkstĂ€tte fĂŒr Cadiner Kunst bestand. Dort hatte der KĂŒnstler eine eigene Technik fĂŒr die Ăbertragung von Bildern auf die noch ungebrannten Fliesen entwickelt.cite-ref-66[66] Die Majolika-Technik Heydels wurde den Cadiner Majolika-WerkstĂ€tten zugĂ€nglich gemacht.cite-ref-67[67] Heydel spendete namens der Kgl. Majolika-WerkstĂ€tten zu Cadinen am 27. August 1909 ein FliesengemĂ€lde als Lehrmittel der Gewerbeschule in Dresden.cite-ref-68[68]
Im November 1911 stellte der Verein fĂŒr Kunst und Kunstgewerbe Erzeugnisse aus der kaiserlichen WerkstĂ€tte aus, darunter Werke von Heydel.cite-ref-69[69]
Von ihm entworfene Fliesenbilder wurden u. a. in einer Teltower Direktoren-Villa eingebautcite-ref-70[70] auf dem GelĂ€nde einer damaligen Porzellanmanufaktur. Die ehemalige Direktoren-Villa einschlieĂlich der noch vorhandenen Majolika-Fliesen wurde im Jahre 2010 als Baudenkmal in die Denkmalliste des Landes Brandenburg aufgenommen.cite-ref-71[71]
In Katalogen fĂŒr Auktionen wurde die praktische Anwendung der Inglasur als Technologie in der Feinkeramik dargestellt, beispielsweise bei der Umsetzung von Heydels Entwurf einer Cadiner Fliese mit dem Motiv eines preuĂischen Wachsoldaten vor einem Schilderhaus. Diese Fliese trug auf der Bildseite die Signatur: PAUL HEĆžDEL, inv. Cardinen und zusĂ€tzlich seinen damaligen Wohnsitz Berlin. Den Abschluss von zwei Putten-Tableaus aus Keramikfliesen, entworfen von Heydel um 1910, zeigten je einen Putto an einer SĂ€ule. Die Signatur in der unteren rechten Ecke der jeweils rechten Fliese des Tableaus lautete PAUL HEĆžDEL, inv. Cadinen. Auf der RĂŒckseite einzelner Fliesen, des Scherbens, war die PrĂ€gemarke der Königlichen Majolika-WerkstĂ€tten Cadinen mit der Kaiserkrone abgebildet. Das Kunstgewerbemuseum Dresden besitzt solche von Heydel entworfenen und in Cadinen hergestellten Keramikfliesen.cite-ref-72[72]
Das Hamburger Hotel âAtlantikâ wurde EigentĂŒmerin eines von Heydel signierten und datierten Fliesen-WandgemĂ€ldes von ca. zwei Meter Höhe.cite-ref-j-rn-73-0[73] Auf rund 130 Cadiner Majolikacite-ref-barfod-20-2[20] wurde die Wilhelm II. in der Uniform eines GroĂadmirals der Kaiserlichen Marine mit Admiralstab abgebildet.cite-ref-74[74] In der Uniformkunde konnte sich der Fliesenmaler besonders auf das Wissen seines Vetters, des Marineoffizier Eberhard Heydel (* 1872) stĂŒtzen. Den âVetter Heydel vom Marinerstabâ erwĂ€hnte er auf einer Bildpostkarte aus BĂŒhlau, geschrieben am 15. Februar 1916 an den Kommerzienrat Hermann Kretzschmar in Berlin.cite-ref-75[75] stĂŒtzen. Das Admiral-Fliesenbild wurde Mittelpunkt einer historischen Ansichtskarte von der GroĂen Halle im Hamburger Hotel Atlantic.cite-ref-76[76]
Das Fliesen-GemĂ€lde wurde 1979 wieder entdeckt und fĂŒnf Jahre spĂ€ter freigelegt.cite-ref-77[77] Bereits fĂŒr die Skizze hatte der KĂŒnstler die Zustimmung des deutschen Kaisers eingeholt und nach RĂŒckkehr Wilhelm II. von dessen Korfu-Reise durfte Heydel persönlich ihm das Werk zur Begutachtung vorstellen.cite-ref-78[78]
Ein Ă€hnliches GemĂ€lde von Kaiser Wilhelm II. gab es ĂŒber dem Kamin im GrĂŒnen Salon, auch Marinesaal genannt, des Berliner Schlosses.cite-ref-79[79] Wilhelm II. besaĂ in seinen PrivatrĂ€umen im Berliner Schloss ein von Heydel entworfenes Fliesenwandbild.cite-ref-j-rn-73-1[73] Auch fĂŒr das damalige Kaufhaus Wertheim in Berlin schuf er Zeichnungen fĂŒr Majolika-Fliesen.cite-ref-80[80] Das von Heydel gemalte Schloss zu Berlin erschien als farbige Extra-Kunstbeilage in der illustrierten Zeitschrift Moderne Kunst.cite-ref-81[81]
Bildnisse des GroĂen KurfĂŒrsten und Friedrich II. schuf Heydel in Form von Medaillons. AusgewĂ€hlte StĂŒcke seiner Majolika-Kunstwerke wurden 1910 der Ăffentlichkeit in einer Ausstellung von Cadiner Produkten im Warenhaus A. Wertheim Berlin, Leipziger StraĂe, gezeigt.cite-ref-82[82]
Zur Vielfalt seines kĂŒnstlerischen Schaffens im Auftrag der Majolika-WerkstĂ€tten Cadinen zĂ€hlte auch ein mit PAUL HEYDEL signierter runder, flacher Wandteller. Auf der Bildseite lenkte ein Engel den von zwei Pferden gezogenen Streitwagen.cite-ref-83[83] FĂŒr die kĂŒnstlerische TĂ€tigkeit bei der Gestaltung von Bildmotiven auf Majolika-Kacheln erhielt er als Auszeichnung den Roten Adlerorden.cite-ref-84[84]
Heydel beteiligte sich mit seiner Malerei auch an Arbeiten von Bildhauern. Beispielsweise malte er eine Kinderszene auf Fliesen zum Entwurf des Wilmersdorfer Bildhauers Richard Kuöhl (1880â1961) fĂŒr einen reprĂ€sentativen Brunnen in einem Innenhof in Charlottenburg.cite-ref-85[85]
Im Jahre 1914 verlegte der Kunstmaler seinen Lebensmittelpunkt zusammen mit seiner Ehefrau Anna Heydel von Berlin in seine alte sĂ€chsische Heimat. Die Familie wohnte im Dresdener Stadtteil BĂŒhlau/WeiĂer Hirschcite-ref-86[86]cite-ref-87[87] in der angemieteten Villa Saxonia.
Als AuftrĂ€ge aus den Majolika-WerkstĂ€tten Cadinen kriegsbedingt nach 1914 ausblieben und die Kunden fĂŒr PortrĂ€ts abnahmen, trugen vor allem die von ihm entworfenen KĂŒnstler-Ansichtskarten zu seinem Lebensunterhalt bei. Bereits 1897 hatte er eine Postkarte humoristischen Inhalts zeichnerisch und textlich gestaltet sowie mit der Signatur PAUL HEĆžDEL signiert. Im Folgejahr wurde diese Postkarte als GruĂ von der Automaten Ausstellung in MĂŒnchen genutzt.cite-ref-88[88]
In Dresden wurde ab 1914 eine von ihm entworfene Ansichtskarten-Serie mit dem Namen Jungdeutschland gedrucktcite-ref-89[89]cite-ref-90[90] veröffentlicht.cite-ref-91[91] Auf einer Ansichtskarte aus der Fortsetzungsserie 1915 hatte er im zweiten Kriegsjahr als Motiv einen SchieĂstand gewĂ€hlt und eine Spendendosen zugunsten des Roten Kreuzes sowie des Roten Halbmondes auf dem Abfertigungstisch abgebildet und darunter in SĂŒtterlinschrift handschriftlich aufgefordert: âĂb Aug' und Hand fĂŒrs Vaterlandâ.cite-ref-92[92] Die Kunstverlagsgesellschaft Wohlgmuth & Lissner Berlincite-ref-93[93] publizierte das von Heydel 1915 gefertigte propagandistische Aquarell âDie Karre im Dr... (eck)â als Primus-Postkarte.cite-ref-94[94]
Auch in der Weimarer Republik veröffentlichten Verlage vor allem aus Dresden Bildpostkarten, die auf Aquarellen von Heydel beruhten. Beispiele hierfĂŒr sind die Postkarten WeiĂer Hirsch â Dresden mit Oberloschwitz u. BĂŒhlau. Klimatischer Jahreskurort, 25 m ĂŒ. M., Original Eigentum der StĂ€dtischen Kurverwaltung, Verlag Römmler & Jonas, Dresden, Sendig Hotel Königsvilla Bad Schandau aus demselben Verlag und das Schlosshotel Miramonte in Marienbad (tschechisch MariĂĄnskĂ© LĂĄznÄ) aus der Kunstanstalt Stengel und Co., G.m.b.H., Dresden.cite-ref-95[95]
Er wirkte ehrenamtlich in kĂŒnstlerischen Vereinigungen mit. So war er Mitglied des Reichsverbandes bildender KĂŒnstler Deutschlands (RvbK), der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft (ADK).cite-ref-96[96] Im Verein Berliner KĂŒnstler (VBK) arbeitete er in der Festkommission mit seinen Malerkollegen Wilhelm Beckmann, Richard Knötel sowie Hans Koberstein und dem Bildhauer Friedrich Pfannschmidt erfolgreich zusammen. Mit ihnen organisierte er das WinterkostĂŒmfest 1903 erfolgreich und es kam mehrmals zu ihrer Wiederwahl.cite-ref-97[97]cite-ref-98[98] Die Stiftung Stadtmuseum Berlin ist im Besitz von Fotografien ĂŒber Geselligkeiten, an denen Heydel vor 1900 in Berlin mit weiteren KĂŒnstlern teilnahm, darunter Max Klein (1847â1908), Lovis Corinth (1858â1925) und Paul Souchay (1849â1900).cite-ref-99[99]cite-ref-100[100]
Heydel arbeitete ehrenamtlich im KĂŒnstler-UnterstĂŒtzungsverein Berlin (KUVB) mit und beim Deutschen Werkbund. Er gehörte dem Verband Deutscher Illustrationen an und ĂŒbte dort die Funktion des SchriftfĂŒhrers der Kommission fĂŒr die Verbands-Ausstellung im Jahre 1904 aus.cite-ref-101[101] Die Gesellschaft zur BekĂ€mpfung der SĂ€uglingssterblichkeitunterstĂŒtzte er in Berlin u. a. mit den Malerkollegen Wilhelm Beckmann und Heinrich Lessing, vor allem durch Mitwirkung bei Benefiz-Veranstaltungen, z. B. an AuffĂŒhrungen bei Ballfesten.cite-ref-102[102]
Wegen seiner besonderen Sachkunde als Kunstmaler und Zeitschriften- sowie Buchillustrator wurde er jahrelang als Gutachter bzw. gerichtlicher SachverstÀndiger herangezogen.cite-ref-dresden-37-1[37]
Er wurde bei einem Berliner KĂŒnstlerfest um 1887 zusammen mit anderen Kunstschaffenden fotografiert.cite-ref-103[103] Er saĂ an der Festtafel und hielt in der rechten Hand ein Trinkglas.cite-ref-104[104] Sein Selbstbildnis malte Heydel im Atelier der Villa Villa Saxoniacite-ref-105[105] im Stadtteil BĂŒhlau/WeiĂer Hirsch. Er war im höheren Lebensalter BrillentrĂ€ger. AugenfĂ€llig waren die ovalen Brillen-GlĂ€ser, der dĂŒnne Brillensteg und die beiden BĂŒgel aus Metall. Weitere Merkmale waren das volle Kopfhaar, die krĂ€ftigen Augenbrauen und sein leicht ergrauter Vollbart. Letzterer umfing die schmalen Lippen. Gekleidet war er auf dem PortrĂ€t mit einem hellen, offenen Mantel. Darunter trug er eine Jacke sowie ein Oberhemd und eine auffĂ€llige, hell gepunktete Fliege als Accessoire.cite-ref-106[106]
Auf dem hollĂ€ndischen Abend in der SchĂ€nke des Berliner KĂŒnstlerhauses BellevuestraĂe fotografierte ihn 1901 der Hofphotograph Hermann Boll. Heydel saĂ bei diesem KostĂŒmfest im Kreis von kostĂŒmierten KĂŒnstlern und hatte als Ausstattung einen schwarzen Zylinder, eine Halskette sowie Halskrause aus Papier und rauchte eine niederlĂ€ndische Pfeife. Umgeben war er u. a. von den Malern Max Uth und Max Fritz.cite-ref-107[107] Seine Sangesfreudigkeit und humorvolle Seite bekundete er beispielgebend in einer Zusammenkunft in der Schankwirtschaft des KĂŒnstlerhauses am Abend des 22. November 1901. Er sang dort ein Lied mit folgender Strophe vor:
âMit sanft gebog'nem RĂŒcken,
In jeder Farbe Schein Kann schillernd er sich bĂŒcken, Hier vornehm â dort gemein; Die allergröĂten Chancen Jedoch erreicht er flink, :,: Wenn sich gesellt zum âMilchernenâ Der âRoggneâcite-ref-108[108] BĂŒckling :,:
Und er gi[e]bt dann den guten Rat:
Traini[e]re Deinen RĂŒcken, Bis tadellos gelingt :,: WeihrĂ€uchernd höchstes Steigen Dir Bei tiefsten BĂŒckeling.âcite-ref-109[109]
Sein dichterisches Talent bewies er auch im Verfassen eines Textes zur Melodie des Volksliedes âIn der grossen Seestadt Leipzigâcite-ref-110[110] Anfang 1904 anlĂ€sslich der Silberhochzeit des Bankiers und frĂŒheren Schatzmeisters des Vereins Berliner KĂŒnstler Kretzschmars und dessen Ehefrau Susanne, genannt âSann'chenâ, Tochter des PortrĂ€t- und Historienmalers Begas. Der BĂ€nkelgesang bestand aus zwei einleitenden und acht weiteren Strophen:
âSann'chen Begas hiess die zarte Holde,
Die bei Ăl und Farbe gut gedieh â Aber ach! Sie war bestimmt zum Golde â Keinen PinselquĂ€ler freite sie.
Hermann Kretzschmar hatte blonde Locken
Und Bankier wurde er noch obendrauf; Diesen nehm ich, sagte sie ganz trocken Und nun nahm das Drama seinen Lauf.âcite-ref-111[111]
Heydel hatte Jahre zuvor seinen tiefsinnigen Humor durch zehn fotographisch vervielfĂ€ltigte Zeichnungen mit Gedichten von Schmidt-Cabanis in dem 1884 erschienenen Buch âSpatzen-Liebe und Lebenâcite-ref-112[112] zum Ausdruck gebracht. Er wurde in einer österreichischen Rezension als reich begabter Maler charakterisiert.cite-ref-113[113]
Aus seinem Schaffen wurde vor allem seine vortreffliche Landschaftsmalerei in zeitgenössischen Tageszeitungen gewĂŒrdigt.cite-ref-114[114] Herangezogen wurden vor allem GemĂ€lde mit Motiven deutscher und auslĂ€ndischer StĂ€dte und seine Kreidezeichnungen nach Originalen der Dresdener GemĂ€ldegalerie. ErwĂ€hnt wurden weiter EntwĂŒrfe fĂŒr dekorative Fresken und vom letzten deutschen Kaiser erteilte AuftrĂ€ge zur Anfertigung von PortrĂ€ts historischer Persönlichkeiten.cite-ref-dresden-37-2[37]
Von Gutachtern wurde im Juni 2025 seine Autorschaft eines GemĂ€ldes ĂŒber eine junge Dame in orientalischer KostĂŒmierung in ErwĂ€gung gezogen, da auf einer Querleiste der RĂŒckseite des Bilderrahmens âP. Heydelâ geschrieben stand.cite-ref-115[115] Es soll sich bei der verkleideten Schönheit um die Ă€lteste Schwester Kaiser Wilhelms II., Prinzessin Charlotte von PreuĂen, handeln. FĂŒr das Herrenhaus/Schloss Cadinen schuf Heydel Wandbilder mit PortrĂ€ts des kaiserlichen Paares und den Entwurf eines Brunnens.cite-ref-barbara-6-1[6]
Eines der von ihm gemalten FrauenportrĂ€ts betitelte er Unter Rosen und datierte es mit (18)84 unterhalb seiner Signatur. Als Schmuck trug die von ihm abgebildete junge Dame einen aus Rosen geflochtenen Blumenkranz im Haar. Der Kunstverlag von Julius Kopp in MĂŒnchen veröffentlichte dieses Frauen-Motiv als KĂŒnstlerpostkarte.cite-ref-116[116]
Mit einem anderen Aquarell unter dem Titel AbendlĂ€uten, beteiligte er sich an der GroĂe Berliner Kunstausstellung 1904.cite-ref-119[119]
Seine letzte RuhestĂ€tte fand der Kunstmaler auf dem Evangelischen Friedhof BĂŒhlau. RĂŒckblickend wurde er als PortrĂ€t- und Genremaler, KeramikkĂŒnstler, Grafiker und Illustrator beschrieben.cite-ref-barbara-6-2[6] Als Grafiker fand er Aufnahme ins Lexikon der ExlibriskĂŒnstler.cite-ref-120[120] Heydels Vielseitigkeit als KĂŒnstler stand im Mittelpunkt eines öffentlichen Nachrufs.cite-ref-121[121]
Auszeichnungen (Auswahl)
Er wurde mit preuĂischen Orden ausgezeichnetcite-ref-122[122]:
âą 1908 war es der Rote Adlerorden 4. Klassecite-ref-123[123] und
âą 1913 erhielt er die Krone zum Roten Adlerorden.cite-ref-124[124]
Bekanntschaften aus KĂŒnstler-Vereinen (Auswahl)
Er stand in regelmĂ€Ăigen Brief- bzw. Postkartenwechsel und mĂŒndlichen Kontakt mit Berufskollegen und Freunden. Zu den Korrespondenzpartnern gehörten vor allem Ludwig Manzelcite-ref-125[125]cite-ref-126[126] und gelegentlich der Maler, Zeichner sowie Lithograf Ismael Gentzcite-ref-127[127] ebenso die Architekten Alfred Messelcite-ref-128[128] sowie Carl von Groszheimcite-ref-129[129]. AusfĂŒhrlich korrespondierte er mit seinem Freund, dem Bankier und langjĂ€hrigen Schatzmeister des Vereins Berliner KĂŒnstler Hermann Kretzschmar (â 1926).cite-ref-130[130] Der Maler und Illustrator Hermann Vogel aus dem sĂ€chsischen Krebes korrespondierte mit ihm gelegentlich im FrĂŒhjahr 1898.cite-ref-131[131] Weiter zĂ€hlten zu seinem Bekanntenkreis Oskar von Alvensleben, Max Fritz, Fritz Gehrke, Ludwig Knaus, Franz Skarbina, Max Uth und andere KĂŒnstler.
Werke (Auswahl)
Zu den Werken gehören GemÀlde und gezeichnete Illustrationen:
âą Aquarell Giuseppina â auch JosĂ©phine genannt â eines jungen MĂ€dchens, gekleidet in einer italienischen Tracht, signiert und datiert mit PAUL HEYDEL auf dem Halbportrait.cite-ref-132[132]
âą Allerlei Kopfbedeckungen [15 gezeichnete HerrenhĂŒte und -mĂŒtzen fĂŒr MĂ€nner mit und ohne BĂ€rte].cite-ref-133[133]
⹠Eine nÀchtliche Luftschiffahrt Eugen Godard's aus Paris mit dem Riesenballon Komet.cite-ref-134[134]
âą Ein Abend auf der BrĂŒhlâschen Terrasse zu Dresden.cite-ref-135[135]
âą Die Locke Thusneldas [Szene aus dem 2. Akt von Kleists Drama Die Hermannschlacht].cite-ref-136[136]
âą Spatzen-Liebe und Leben. Bilder aus dem Sperlings-Dasein. Mitautor Richard Schmidt-Cabanis.cite-ref-137[137]
⹠Ankunft der Königin Viktoria von England in Charlottenburg.cite-ref-138[138]
âą Des Hauses Sonnenstrahl.cite-ref-139[139]
âą Akt-Saalcite-ref-140[140]
⹠Zechener Mönchcite-ref-141[141]
âą FrĂŒhling. Junges MĂ€dchencite-ref-142[142]
âą Am Johannistage.cite-ref-143[143]
âą Aus Amors Werkstatt. Ein Bilderbuch fĂŒr Liebende.cite-ref-144[144]
âą Zusammen mit Johannes Trojan (Text): Gesellige Freuden. Verlag Max Krause, Berlin [1890], OCLC 253712336, 12 Zeichnungen, signiert mit âPaul Heydelâ sowie (teilweise) zusĂ€tzlich die Jahreszahl (18)88, z. B. zwei Zeichnungen zum Thema Offener Abend, [Abschiedsszene: GanzportrĂ€t des KĂŒnstlers mit Vollbart, dunkle Festkleidung, weiĂe Weste Fliege sowie schwarzer Zylinder bei Ăberreichung des hellen ] S. 23
âą Die Eroberung des Nordpols. Schilderung der Fahrten und Entdeckungsreisen nach dem Polargebiete, mit besonderer BerĂŒcksichtigung der Nordpolfahrt Nansens. FĂŒr die Jugend darstellt von David Haek und fĂŒnf ganzseitige Illustrationen in Farbendruck, darunter Versorgungsdampfer vor maritimer Forschungsstation, signiert mit P. H. rechts unten im Bild.cite-ref-145[145]
âą Maiglöckchen, auch Die Frau mit dem Maiglöckchen, veröffentlicht als farbige Kunstbeilage in Die Gartenlaubecite-ref-146[146] und vom Kunstverlag Franz Hanfstaengel in MĂŒnchen.cite-ref-147[147]
⹠Drei Parzen, GemÀlde von 1894.cite-ref-148[148]
âą FĂŒnf ganzseitige Illustrationen im Farbendruck, darunter BegrĂŒĂung zwischen einem vornehm gekleideten Mann und einem barfĂŒĂigen MĂ€dchen zur Geschichte BergfĂŒhrer Franzi aus dem Berner Alpen, nach Aquarellen von Paul Heydel in Feridacite-ref-149[149] und andere ErzĂ€hlungen fĂŒr MĂ€dchen von zehn bis fĂŒnfzehn Jahren der Schriftstellerin Emilie Ludwig (1839â1903cite-ref-150[150]) signiert mit P. H. rechts unten im Bild.cite-ref-151[151]
âą Zeichnung (GravĂŒre) zu In die weite Welt und weiteren ErzĂ€hlungen von Pauline Schanzcite-ref-152[152]
âą Zeichnung (GravĂŒre) zu Aus dem MĂ€dchenleben. Drei ErzĂ€hlungen fĂŒr die reifere weiblich Jugend von Anna Schobercite-ref-153[153]
âą Babylonischer Löwe. Signiert mit PAUL HEYDEL [19]05. Das Bild-Motiv schreitender Löwe mit gesenktem Schweif hatte seinen Ursprung auf buntglasierten Ziegeln an der Wand einer ProzessionsstraĂe in Babylon wĂ€hrend der Regierungszeit von Nebukadnezar II.cite-ref-154[154]
âą Frontispiz zu Hanna. ErzĂ€hlung fĂŒr erwachsene MĂ€dchen von der Autorin Anna Schober mit dem Motiv [Junge Frau in heller Garderobe und mit erstauntem Blick sowie erhobenen Armen im TĂŒrrahmen eines Zimmereingangs stehend und ihr gegenĂŒber eine schwarzgekleidete Dame. Letztere befindet sich vor einer offenen (Liebes-)Briefschatulle und schaut sich neugierig bzw. unbefugt den Inhalt an.]cite-ref-155[155]
âą Friedrich von Schiller. Wanderfahrten eines DichterfĂŒrsten von Conrad Fischer-Sallstein (1847â1908).cite-ref-156[156] Nach Heydels Aquarellen entstanden fĂŒnf unsignierte Farbtafeln fĂŒr dieses Jugendbuch, darunter Schiller auf einer Gartenbank sitzend im Kreis von vier Kindern und zwei Frauen.cite-ref-157[157]
âą Im Katalog einer Ausstellung der Berliner Secession im MĂ€rz 1901 in Berlin-Charlottenburg wurde in der Abteilung KĂŒnstlerischer BilderbĂŒcher eine Ausgabe von Victor BlĂŒthgen's MĂ€rchen fĂŒr Jung und Altcite-ref-158[158] aufgefĂŒhrt, wo Paul Heydel als Mitwirkender an den 20 Textbildern neben Ludwig Berwald, Robert Engels, W. MĂŒller-Schönefeld, Carl Röhling, Franz Stassen und L. von Zumbusch genannt wurde.cite-ref-159[159]
âą In Dresslers Kunsthandbuchcite-ref-160[160] wurde unter Heydels Werken fĂŒr die Kirche in Dahlem Christus genannt. Im Bericht ĂŒber die Einweihung der vollstĂ€ndig erneuerten Dorfkirche am 4. November 1906cite-ref-161[161] wurden nur die neuen Malereien an Decken und WĂ€nden mitaufgefĂŒhrt, ohne das neue Altarbild Auferstehung Jesu Christi bzw. dessen KĂŒnstler zu erwĂ€hnen. Mit der von Heydel typischen Maltechnik wurden zwei vielfach gezeichneten Putten-Figuren am Rand des offenen Sarkophags platziert.cite-ref-162[162]
Das motivgleiche GemĂ€lde Auferstehung Jesu Christi wurde auf ein erhaltenes Holztafelbild aufgenagelt.cite-ref-163[163]cite-ref-164[164] Mit der von Heydel praktizierten Maltechnik wurden der Christus-Figur zwei fĂŒr den KĂŒnstler typische Putten am Rand des Sarkophags nach der Auferstehung durch den Kunstmaler platziert.cite-ref-165[165]
Literatur
âą Heydel, Paul. In: Friedrich von Boetticher (Hrsg.): Malerwerke des 19. Jahrhunderts. Beitrag zur Kunstgeschichte. Band 1/2, Bogen 31â61: HeideckâMayer, Louis.. Fr. v. Boetticherâs Verlag, Dresden 1895, S. 525 (Volltext [Wikisource]).
âą Richard Wrede: Das geistige Berlin, OCLC 823227313 1897, Digitale Sammlungen Heydel, Paul, S. 187.
âą Heydel, Paul. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden KĂŒnstler von der Antike bis zur Gegenwart. BegrĂŒndet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 17: HeubelâHubard. E. A. Seemann, Leipzig 1924, S. 16 (biblos.pk.edu.pl).
âą Dresslers Kunsthandbuch. Zweiter Band. [Das Buch der lebenden deutschen KĂŒnstler, Altertumsforscher, Kunstgelehrten und Kunstschriftsteller. Bildende Kunst] Verlag Karl Curtius, Berlin 1930, S. 416, Sp. 2 bis 417 Sp. 1 [Heydel, Paul Alex., Maler (Geschichte, Bildnis)], OCLC 1252583746
âą Barbara Pospieszna/Dariusz Brzozowski: Ceramika kadyĆska w zbiorach Edwarda Parzycha [KadyĆska Keramik in den Sammlungen von Edward Parzych], Verlag Muzeum Archeologiczno-Historyczne ElblÄ
g, 2012, ISBN 978-8362559-06-0, S. 77 [PAUL HEYDEL], OCLC 903328976
Weblinks
Commons
: Paul Heydel
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Commons
: Villa Saxonia (Dresden-BĂŒhlau)
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
âą Paul Heydel. artnet.
âą Teilnehmende am KĂŒnstler-KostĂŒmfest 1899, darunter Heydel, Anlass 70. Geburtstag des Malers Ludwig Knaus.
Einzelnachweise
cite-note-11. â AdreĂbuch der Haupt- und Residenzstadt Dresden, Ausgabe 1858, S. 370, Sp. 2 Heydel, A. B.: "SchweizerhĂ€uschen"
cite-note-22. â Online Recherche im Stadtarchiv Dresden Ab 1853 Alexander B. Heydels angemeldetes Gewerbe
cite-note-33. â Dresslers Kunstjahrbuch. Ein Nachschlagebuch fĂŒr deutsche bildende und angewandte Kunst 1907. DFG-Viewer
cite-note-55. â Allgemeines KĂŒnstler-Lexikon. Leben und Werke der berĂŒhmtesten Bildenden KĂŒnstler. Sechster Band. Zweiter Nachtrag mit Berichtigungen, Frankfurt am Main 1922, S. 137 [Heydel, Paul]
cite-note-barbara-66. â Barbara Pospieszna/Dariusz Brzozowski: Ceramika kadyĆska w zbiorach Edwarda Parzycha [KadyĆska Keramik in den Sammlungen von Edward Parzych], Verlag Muzeum Archeologiczno-Historyczne ElblÄ
g, 2012, ISBN 978-8362559-06-0, S. 77 [PAUL HEYDEL (7.2.1854 Dresden â 1935 BĂŒhlau/Dresden)], OCLC 903328976
cite-note-88. â Berliner Adressbuch, Ausgabe 1887, I. Teil, S. 419, Sp. 2
cite-note-1111. â Hermann Alexander MĂŒller/Hans Wolfgang Singer: Allgemeines KĂŒnstler-Lexikon. Leben und Werke der berĂŒhmtesten bildenden KĂŒnstler. Literarische Anstalt, RĂŒtten & Loening, Frankfurt a. M. 1921, Zweiter Band. Gaab-Lezla. FĂŒnfte unverĂ€nderte Auflage 1921, S. 174
cite-note-1212. â Ingo Breuer (Hrsg.): Kleist-Handbuch: Leben â Werk â Wirkung. Stuttgart 2013, ISBN 978-3-476-02527-2, S. 468
cite-note-1313. â Abbildung in Die illustrirte Zeit, 14. Jahrgang, 25. September 1887, S. 428 (Illustration zum Artikel von P. S.: Aquarell-Abend S. 427), ULB-Digitalisat der Heinrich-Heine-UniversitĂ€t DĂŒsseldorf
cite-note-1616. â Friedrich von Boetticher: Malerwerke des neunzehnten Jahrhunderts, Bd. 1, [525]
cite-note-1717. â Paul Heydel, Akt-Saal, Akt-Saal in Berlin
cite-note-1818. â Auktionsobjekt in einem Katalog aus dem Jahre 2024, Online-Ressource, abgerufen am 29. November 2025
cite-note-2121. â Cadinen, auch mit âKâ in Das kluge Alphabet, FĂŒnfter Band, S. 192, Sp. 2, Berlin 1934, DNB 364854324, Ort in der frĂŒheren Provinz WestpreuĂen, Regierungsbezirk Danzig, Kreis Elbing, am Frischen Haff, 1910 gezĂ€hlte 387 Einwohner, Majolika-Fabrik, Rittergut Kaiser Wilhelm II. In: Brockhaus. Handbuch des Wissens in vier BĂ€nden. Leipzig 1930, Erster Band, S. 396, Sp.1; heute Kadyny, Woiwodschaft Warminsko-Mazurskie (Ermland-Masuren, Hauptstadt Olsztyn), Landkreis Elblag, Polen. StraĂenname in Berlin seit 11. Juni 1902 laut KAUPERTS. StraĂenfĂŒhrer durch Berlin.
cite-note-2222. â Paul Bartel: Cadinen auf der Ausstellung. In: Keramische Rundschau, 18. Jahrgang, Nr. 19, 21. Juli 1910, S. 332, Sp. 2, OCLC 7612504
cite-note-2828. â Moderne Kunst in Meister-Holzschnitten nach GemĂ€lden und Skulpturen berĂŒhmter Meister der Gegenwart, Band 21. im Bong-Verlag Berlin, MaĂe der gefalteten Beilage 30x45 cm
cite-note-2929. â Paul Pfisterer (Hrsg.): Monogrammlexikon 2. Teil. Internationales Verzeichnis der Monogramme bildender KĂŒnstler des 19. und 20. Jahrhunderts. Berlin/New York 1995, ISBN 3-11-014300-3, S. 798, Sp. 2
cite-note-3030. â Theodor Gambe: Vom zweiten deutschen Bergmannstag. In: Die Gartenlaube. Heft 41, 1883, S. 664â668 (Volltext [Wikisource] â Signaturen rechts unten in den Abbildungen).
cite-note-3131. â Laut persönlichen Angaben Heydels im Jahre 1900 auf einem Fragebogen: Nat. Museum digital, Transkription
cite-note-3232. â Illustrirte Zeitung, 75. Band, Nr. 1936, 7. August 1880, S. 111 Books Google
cite-note-3333. â August Woldt: Die Kettenschifffahrt auf der Elbe. In: Die Gartenlaube. Heft 15, 1882, S. 251â254 (Volltext [Wikisource] â Kettendampfer auf der Elbe bei Dresden, S. 253).
cite-note-3434. â Die Giraffenfamilie im Dresdener Zoologischen Garten. In: Die Gartenlaube. Heft 33, 1882, S. 541 (Volltext [Wikisource] â FĂŒtterung des GiraffenkĂ€lbchens im Zoologischen Garten zu Dresden.).
cite-note-dresden-3737. â Dresdner Nachrichten, (Abendausgabe) 6. Februar 1929, S. 3, Sp. 3
cite-note-3939. â Abbildung Bismarck in der Reichstagssitzung, 9. MĂ€rz 1888: Digitale Sammlungen
cite-note-4040. â Der âPressballâ in der Berliner Philharmonie 1888, Originalzeichnungen Abb. in Oktav-Ausgabe von Ăber Land und Meer, Band 5,Teil 3, S. 12848 ff.
cite-note-4141. â G. Dahms: Das Museum fĂŒr Naturkunde zu Berlin. In Ueber Land und Meer, 33. Jahrgang, Band 66 (1890/91), Nr. 29, S. 619/620, drei Original-Zeichnungen P. Heydels aus dem Naturkundemuseum in Berlin
cite-note-4242. â Ăber Land und Meer, Band 67 (1892), Beitrag Deutsches Zeitungswesen (S. 19), hierzu die Bilder von Gehrke und Heydel, S. 17
cite-note-4545. â Grosse Berliner Kunstausstellung, Katalog, Berlin 1894, S. 37, Katalog 1894
cite-note-4646. â Heydel, Paul. In: Hans Wolfgang Singer (Hrsg.): Allgemeines KĂŒnstler-Lexicon. Leben und Werke der berĂŒhmtesten bildenden KĂŒnstler. Vorbereitet von Hermann Alexander MĂŒller. 3., umgearbeitete und bis auf die neueste Zeit ergĂ€nzte Auflage. Band 2: GaabâLezla. Literarische Anstalt, RĂŒtten & Loening, Frankfurt a. M. 1896, S. 174 (Textarchiv â Internet Archive).
cite-note-4747. â Beilage zur Zeitschrift Moderne Kunst Heft 15/1902, Digitalisat dieses Zeitschriftenheftes
cite-note-4949. â Paul Henning: Die graphischen KĂŒnste auf der GroĂen Berliner Kunstausstellung 1904. Börsenblatt fĂŒr den deutschen Buchhandel. Nr. 23, 31. Mai 1904, S. 4719
cite-note-5050. â Grosse Berliner Kunstausstellung [Hrsg.], Katalog [vom 4. Mai bis 29. September im Landes-Ausstell-GebĂ€ude am Lehrter Bahnhof], Digitalisat
cite-note-5151. â Berliner Kunst-Herold. Wirtschaftliches Zentralorgan fĂŒr bildende KĂŒnstler. Offizielles Publikations-Organ des Verbandes Deutscher Illustratoren, der Bildhauer-Vereinigung von Mitgliedern des VBK und der Ortsvereine der ADK sowie der Freien Vereinigung der Graphiker vom 14. Januar 1905, Nr. 2 [Ausstellungs-Nachrichten, Berlin, KĂŒnstlerhaus, BellevuestraĂe 3], OCLC 1381298255
cite-note-5353. â Bildnis als Farblitho
cite-note-5555. â Ehrentitel Kommerzienrat, Deutsche Digitale Bibliothek: H. Israel, Titelverleihung
cite-note-5656. â Berliner Adressbuch, Ausgabe 1905, III. Teil, S. 52, Sp. 7
cite-note-5757. â Berliner Adressbuch, Ausgabe 1930, Teil I, S. 1432, Sp. 2
cite-note-5959. â Heydel,Paul. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden KĂŒnstler von der Antike bis zur Gegenwart. BegrĂŒndet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 17: HeubelâHubard. E. A. Seemann, Leipzig 1924, S. 16 (biblos.pk.edu.pl).
cite-note-6363. â Landesdenkmalamt Berlin Denkmaldatenbank Berlin
cite-note-6464. â Denkmaldatenbank Berlin Haus Kretzschmar, Bilder 3 u.4 von vier; Fotos: Landesdenkmalamt (LDA), 2010
cite-note-6868. â âSchenkungen fĂŒr die StĂ€dtische Gewerbeschule 1897 â 1913â TU Dresden Stiftungen (Angela Buchwald 1989), Internet-Ressource, abgerufen am 18. November 2025
cite-note-7070. â Historische Abbildung: Brandenburg-Museum (digital)
cite-note-7272. â AusstellungsstĂŒcke im Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD), Online-Kollection
cite-note-j-rn-7373. â Jörn Barfod: 100 Jahre Königliche Majolika-WerkstĂ€tten Cadinen. Husum 2003, ISBN 3-89876-129-0, S. 12
cite-note-7474. â Dresslers Kunsthandbuch, Zweiter Band. Berlin 1930, S. 416f. [Heydel, Paul Alex. Maler (Geschichte, Bildnis)] OCLC 1252583746
cite-note-7575. â Archivale der Akademie der KĂŒnste, Berlin, âArchivabteilung Bildende Kunstâ, Begas-Sammlung 64.
cite-note-7777. â Henneberg, Jörg Michael: Das Sanssouci Kaiser Wilhelms II. Isensee 2004, ISBN 978-3-89995-040-3, S. [150, Abb. und Bildtext]
cite-note-7979. â Albert Geyer: Geschichte des Schlosses zu Berlin. ISBN 3-87584-110-7, S. 176 GrĂŒner Salon (Marine-Saal), 2. Obergeschoss, Raum 784
cite-note-8080. â Auskunftserteilung ĂŒber den Kunstmaler Paul Heydel durch das PolizeiprĂ€sidium Berlin am 21. Juli 1908, Landesarchiv Berlin: Werke von P. Heydel u. a. Majolikafliesen, Bildnisse von Kaiser Wilhelm II. Suchbegriff: Heydel, Paul
cite-note-8181. â Moderne Kunst. XXVI. Band (1911/12), Verlag Richard Bong, Inhaltsverzeichnis Band 26
cite-note-8383. â Internet-Resource, Bild 131 (Ausstellung in LĂŒneburg 2003), siehe auch das Werk von Heydel auf Bild 134
cite-note-8484. â Dresdner Neueste Nachrichten. 24. Oktober 1935, S. 3, Sp. 3 [Der Dresdner Maler Paul Heydel ist, 81 Jahre alt, gestorben.]
cite-note-8686. â AdreĂbuch fĂŒr Dresden und Vororte, Ausgabe 1915 Digitalisat der SLUB, Teil VI, BĂŒhlau, S. 58, Sp. 2 (Heydel. Paul, Kunstmaler)
cite-note-8787. â Adressbuch Dresden und Vororte. Ausgabe 1935, Teil II, S. 311, Sp. 1
cite-note-8989. â Postkartenwerbung: KĂŒnstler-Postkarten Jung-Deutschland, Börsenblatt fĂŒr den deutschen Buchhandel, 30.September 1914, Umschlag zu Nr. 227
cite-note-9090. â Deutsche Fotothek, Dresden: Gallery mit Werken von P. Heydel
cite-note-9191. â Verlag Kunstanstalt Stengel &. Co. GmbH
cite-note-9292. â Verlag: Kunstanstalt Stengel & Co. GmbH, Dresden, Bild-Nr. 49384
cite-note-9494. â Verlagsprodukt No. 1063 lt. Nummerierung auf der Ansichtskarte.
cite-note-9696. â Joachim Busse: Internationales Handbuch aller Maler und Bildhauer des 19. Jahrhunderts. Wiesbaden 1977, ISBN 3-9800062-0-4, Nr. 37025
cite-note-9797. â Berliner Kunst-Herold. Offizielles Publikations-Organ des Vereins Berliner KĂŒnste und des Verbandes deutscher Illustratoren. 10. Oktober 1902, Nr. 19 [Bericht ĂŒber die ordentliche Hauptversammlung am Freitag, den Oktober 1902]
cite-note-9898. â Berliner Kunst-Herold. 10. Februar 1903, III. Jahrgang Nr. 3 [Einladung zum WinterkostĂŒmfest am 14. Februar 1903 in den RĂ€umen des KĂŒnstlerhauses in Berlin]
cite-note-9999. â Sammlung online Paul Heydel mit Brille und Bart, vierter KĂŒnstler in der ersten Reihe (v. l. n. r.)
cite-note-100100. â Weitere Gruppenbilder mit P. Heydel in Berlin: Sammlung online, Stadtmuseum Berlin
cite-note-101101. â Berliner Kunst-Herold. Offizielles Publikations-Organ des Verbandes Deutscher Illustratoren, der Bildhauer-Vereinigung von Mitgliedern des VBK und der Ortsvereine der ADK sowie der Freien Vereinigung der Graphiker, 25. Oktober 1904, Nr. 20, S. 3
cite-note-102102. â Norddeutsche Allgemeine Zeitung, 18. Februar 1911, S. 2 [Die Gesellschaft zur BekĂ€mpfung der SĂ€uglingssterblichkeit].
cite-note-103103. â Fotografie Papier auf Karton Online-Ressource Gruppenfoto.
cite-note-104104. â 4. Person v. links n. rechts.
cite-note-105105. â Abbildung Grundstr. 207, Dresden-BĂŒhlau
cite-note-106106. â Internet-Ressource: âPaul Heydel, Maler D. [Dresden] Selbstbildnis â 1929. Foto Keystone [Ullsteinbild]â, âTopFotoâ
cite-note-107107. â Moderne Kunst. Heft 10/1902, S. XXXIII âUnsere Bilderâ, Paul Heydel im KostĂŒm, 8. v. links
cite-note-110110. â Volksliederarchiv Noten zur Melodie
cite-note-111111. â VollstĂ€ndiges BĂ€nkellied zum 25jĂ€hrigen EhejubilĂ€um als Archivale der Akademie der KĂŒnste, Berlin, âArchivabteilung Bildende Kunstâ, Begas-Sammlung 64 Permalink
cite-note-113113. â Heimgarten. Eine Monatsschrift. GegrĂŒndet und geleitet von P. K. Rosegger, IX. Jahrgang, Band 9, 4. Heft [Januar], Graz 1885, S. 318, ISBN 978-0332085142 (Classic Reprint), OCLC 183373416
cite-note-115115. â ZDF-Shaw Bares fĂŒr Rares. 3. Juni 2025 Namensnennung des KĂŒnstlers âP. Heydelâ (Anhalten 38:51 | 52:07), abgerufen am 25. August 2025
cite-note-116116. â Original-POSTKARTE, No. 631, erschienen im Kunstverlag von Julius Kopp
cite-note-118118. â Beilage zur illustrierten Zeitschrift âZur guten Stundeâ, Books Google. 14. Band (Heftausgabe), 1894, signiert mit âP. H.â unterhalb des linken Armes
cite-note-120120. â Manfred Neureiter: Lexikon der ExlibriskĂŒnstler, Berlin 2018, ISBN 3-96409-034-4, S. 256, OCLC 1052427189
cite-note-121121. â F. Z.: Maler Paul Heydel â . Dresdner Nachrichten (Abendausgabe), 22. Oktober 1935, S. 2
cite-note-122122. â AdreĂbuch fĂŒr Dresden und Vororte, Ausgabe 1915, I. Band, Teil IV, BĂŒhlau, S. 58, Sp. 2 [Heydel, Paul, Kunstmaler (Pr R A 4) (Pr R A m d Kr), BĂŒhlau, Loschwitzer StraĂe 8, I. Etage (Villa Saxonia)
cite-note-123123. â Deutscher Reichsanzeiger und Königlich PreuĂischer Staatsanzeiger. Abends., 4. Dezember 1908. S. 1, Sp. 1 [Heydel, Paul, Kunstmaler in Berlin], OCLC 643582737
cite-note-124124. â Deutscher Reichsanzeiger und Königlich PreuĂischer Staatsanzeiger. Abends. 16. Juni 1913. S. 25 Sp. 1 [Heydel, Paul, Kunstmaler in Berlin]
cite-note-125125. â Archivale der Akademie der KĂŒnste, Berlin, âArchivabteilung Bildende Kunstâ, Begas-Sammlung 79 Permalink (Ludwig Manzel an Paul Heydel, Jahre 1905 bis 1911)
cite-note-126126. â Postkarten Manzels (Verfasser) aus Binz, datiert 10. August 1905, aus Kahlbeg, 12. August 1910, aus Charlottenburg, Poststempel 1911, Adressat: Herr Maler Paul Heydel, Berlin W, YorkstraĂe 46 , âLieber Freund Heydelâ
cite-note-127127. â Archivale der Akademie der KĂŒnste, Berlin, âArchivabteilung Bildende Kunstâ, Begas-Sammlung 70 Permalink (Ismael Gentz an Paul Heydel, 17. Oktober 1914; ein Brief)
cite-note-128128. â Archivale der Akademie der KĂŒnste, Berlin, âArchivabteilung Bildende Kunstâ, Begas-Sammlung 73 Permalink, (Alfred Messel an Paul Heydel, 2. MĂ€rz 1907; 1 Brief)
cite-note-129129. â Archivale der Akademie der KĂŒnste, Berlin, âArchivabteilung Bildende Kunstâ, Begas-Sammlung 71 [1], (Carl von Groszheim an Paul und Anna Heydel, 1906, ohne Datum, 2 Briefe)
cite-note-130130. â Archivale der Akademie der KĂŒnste, Berlin, âArchivabteilung Bildende Kunstâ, Begas-Sammlung 64 Permalink, (Zwei Postkarten der Dresdener Kunstanstalt Stengel & Co., 1915 von P. H. gestaltet und 1916 geschrieben an Hermann Kretzschmar. Mitteilungen von Heydels Ehefrau, Anna Heydel, Datierungen von 1894 bis 1922)
cite-note-131131. â EigenhĂ€ndiger Brief Vogels, datiert mit 23. MĂ€rz 1898, Adressat Paul Heydel
cite-note-132132. â Dass selbe Motiv wurde auch auf einer fĂŒr den Export produzierten KĂŒnstler-Postkarte mit dem Vermerk auf dem RĂŒckseite âPrinted in Germanyâ im Briefmarkenfeld verwendet.
cite-note-133133. â Abbildung in Illustrirte Welt, Bd. 29, Nr. 33, S. 393, Digitalisat der UB Heidelberg
cite-note-134134. â Originalzeichnung in: Illustrirte Zeitung, Band 77, Nr. 1985, 16. Juli 1881, S. 53
cite-note-135135. â Originalzeichnung in: Illustrirte Zeitung, Band 83, 20. September 1884, Nr. 2151, S. 278 Books Google Illustration zum Artikel auf S. 280 âDie BrĂŒhlâsche Terrasse in Dresdenâ.
cite-note-136136. â Abbildung signiert mit PAUL HEYDEL 84. In Illustrirte Welt, Bd. 34 (1886, Nr. 24), S. 280, Digitalisat der UB Heidelberg
cite-note-138138. â Originalzeichnung in: Ăber Land und Meer. Deutsche illustrierte Zeitung, Band 59 (1887), S. 1577 Abb. in Books Google
cite-note-139139. â Aquarell-Faksimiledruck in Beilage Zur guten Stunde, Deutsches Verlagshaus (Bong & Company), Bd. 1894 Books Google
cite-note-141141. â Berlin, Akademische Kunstausstellung 1890
cite-note-142142. â Berlin, Internationale Kunstausstellung 1891
cite-note-143143. â Friedrich Hofmann: Am Johannistag. In: Die Gartenlaube. Heft 25, 1882, S. 420 (Volltext [Wikisource] â Am Johannistage). Originalzeichnung von Paul Heydel
cite-note-144144. â Auszug mit Originalzeichnung von Paul Heydel und Gedicht Im Foyer von Richard Schmidt-Cabanis. in der Zeitschrift Ăber Land und Meer, Band 61 (1889), Nr. 9, S. 209, Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1889, Scanner Internet Archive
cite-note-146146. â Heft 14/1894, Bild-Beschreibung S. 240 (Ein Maiglöckchen trĂ€gt sie im GĂŒrtel.), Chromolithografie
cite-note-149149. â Börsenblatt fĂŒr den Deutschen Buchhandel, 12. Dezember 1898, S. 9536
cite-note-160160. â Dresslers Kunsthandbuch. Hrsg. Willy Oskar Dressler, Neunter Jahrgang, Zweiter Band. Berlin 1930 [um 1990 nachgedruckt wegen seines groĂen Wertes fĂŒr den Kunst- und AntiquitĂ€tenhandel], S. 416f., DNB 013888749, OCLC 1075289570
cite-note-161161. â Königlich privilegirte Berlinische Zeitung von Staats- und gelehrten Sachen. Nr. 519 (Abend-Ausgabe), 5. November 1906, S. 11 [Die Einweihung der ... Dahlemer Dorfkirche], OCLC 1367819618
cite-note-162162. â Fotografie im Landesarchiv Berlin Fotosammlung der Landesbildstelle.
cite-note-163163. â Benno Carus/Reinhard Max GroĂpietsch u. a.: Dahlem-S[ank]t Annen. Zeiten eines Dorfes und seiner Kirche. [Ausstellung und Katalog] Evangelische Kirchengemeinde Berlin-Dahlem; DomĂ€ne Dahlem, Landgut u. Museum, ISBN 3-9802192-1-6, Abb. Auferstehung Jesu Christi, neue Fassung, 1905/06, hier: Das AltargemĂ€lde der St. Annen-Kirche, S. 72ff.
cite-note-164164. â Geschichtslandschaft Berlin, Orte und Ereignisse. Bd. 4, Zehlendorf, Berlin 1992, ISBN 3-87584-402-5, S. 155, Abb. 24 (Foto mit Bildtext).
cite-note-165165. â Fotografie im Landesarchiv Berlin Fotosammlung der Landesbildstelle.